Besuch der Schulpsychologinnen in den 9. Klassen

Jede(r) fünfte Schülerin bzw. Schüler ist innerhalb eines Jahres von einer psychischen Störung betroffen. Diese und viele weitere Fakten rund um psychische Krankheiten und Psychotherapie waren Thema beim Besuch von Frau Pütz und Frau Suska von der schulpsychologischen Beratungsstelle der Stadt Hagen in unseren 9. Klassen.

 

Die Schülerinnen und Schüler setzten sich im Rahmen dieses Projekts mit häufigen Irrtümern und verbreiteten falschen Behauptungen über seelische Erkrankungen und Psychotherapie auseinander. Im Gespräch mit den Schulpsychologinnen konnten sie Vorurteile und Unsicherheiten in diesem Themenbereich abbauen.

 

Je nach aktueller Situation (wie z.B. Prüfungsphasen) hat das Schiff zudem mal mehr und mal weniger Ladung an Bord. Je beladener ein Schiff ist, desto mehr steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es sehr tief sinken oder sogar kentern könnte.

 

Zum Glück gibt es aber auch zahlreiche Schutzfaktoren, die dem Schiff in kritischen Situationen wieder Auftrieb geben.

 

Gemeinsam mit den Jugendlichen gingen sie Fragen nach wie: Wann gerät mein persönliches Schiff in Not? Von welchen Faktoren ist das abhängig? Wie kann ich meine „Ladung“, also die Belastung verringern und die Schutzfaktoren stärken? Ab wann könnte professionelle Hilfe sinnvoll sein?

 

 

Um die psychischen Belastungen von Jugendlichen und Möglichkeiten zur Entlastung anschaulich zu machen, verwendeten Frau Suska und Frau Pütz verschiedene Bilder. Zum Beispiel verglichen sie die psychische Gesundheit mit einem Schiff auf See, auf dem die Jugendlichen über das Meer fahren: Auf dem Meeresboden liegen verschieden große Steine als Symbol für psychische oder genetische Vorbelastungen, die wir alle in unterschiedlicher Ausprägung mitbringen. 

 

 

 

 

 

Der Besuch der Schulpsychologinnen entstand in Kooperation mit unserer Schulsozialarbeiterin Heike Peters (Caritas-Verband). Dieses Projekt soll den Schülerinnen und Schülern einerseits Wege aufzeigen, mit psychischen Belastungen umzugehen. Andererseits werden Hemmungen, sich Hilfe zu holen und Beratung in Anspruch zu nehmen, verringert. Frau Peters wird mit den Klassen diese Themen weiter bearbeiten und Hilfsangebote vorstellen. Auch in den kommenden Jahren soll die Kooperation fortgesetzt werden.

 

Dies ist der Link zur Website der Schulpsychologischen Beratungsstelle der Stadt Hagen:

 

https://www.hagen.de/web/de/fachbereiche/fb_brar/fb_brar_07/fb_brar_0701/schulpsychologische_beratungsstelle.html

 



Unterrichtsgang nach Bonn

Am 28.10.2021 besuchten die Sozialwissenschafts-kurse der 9. und 10. Klasse den Regierungsbunker in Ahrweiler. Dazu starteten pünktlich um 8 Uhr zwei Busse an der Realschule Hohenlimburg. 

Nach der Ankunft und einem kleinen Fußmarsch zum Regierungsbunker gab es für beide Gruppen eine informationsreiche Führung durch den Bunker. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler die Sicherheitsvorkehrungen des Bunkers, die Kommandozentrale, aber auch Orte des täglichen Lebens, wie die Schlafsäle und den Sanitätsraum, entdecken. Während der Führung konnten die Schülerinnen und Schüler Fragen stellen und viele Details über das Leben im Bunker erfahren.

Im Anschluss an die Besichtigung des Regierungs-bunkers hatten die Schülerinnen und Schüler noch Zeit, sich in Bonn umzuschauen und etwas zu essen. Ebenso hatten sie die Möglichkeit, das Haus der Geschichte zu besuchen.

Der Unterrichtsgang wurde gemeinsam mit der Bundeswehr organisiert, um den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Geschichte der Verteidigung Deutschlands zu bieten. Die Zusam-menarbeit wird jedes Jahr mit den Sozialwissen-schaftskursen der 9. und 10. Klasse stattfinden, abwechselnd mit den Zielen Regierungsbunker, Haus der Geschichte und Verteidigungsministerium in Bonn.




Schülerehrung

Jedes Jahr werden Schülerinnen und Schüler während einer Feier in der Aula für besonderes Engament geehrt. Tutor*innen, Schulsanitä-ter*innen, Bühnentechniker*innen, Streitschlich-ter*innen und andere mehr erhalten in diesem feierlichen Rahmen die ihnen zustehende Aufmerksamkeit und eine Urkunde. Außerdem werden sie zu einem besonderen Auflug eingeladen.


Hagen räumt auf...

...und die Realschule Hohenlimburg macht mit

Aufführung des Tanzprojektes:  "Ich sehe ROT"